Fahrradhelm kaufen: Worauf achten?
Ein Helm schützt nur, wenn er passt. Preis und Aussehen sind nachrangig — Sitz und Größe entscheiden.
Die richtige Größe
Messen Sie den Kopfumfang etwa einen Zentimeter über den Augenbrauen. Die meisten Hersteller geben Bereiche an (z. B. 54–58 cm). Liegen Sie genau dazwischen, nehmen Sie die kleinere Größe: das Verstellrad gleicht nach oben besser aus als nach unten.
Der Sitztest
Der Helm sitzt waagerecht, zwei Fingerbreit über der Nasenwurzel. Ohne geschlossenen Riemen darf er beim Kopfschütteln nicht verrutschen. Die Riemen bilden unter dem Ohr ein V, unter dem Kinn passt genau ein Finger.
Normen und Ausstattung
In Europa gilt EN 1078. Für S-Pedelecs ist NTA 8776 vorgeschrieben — ein normaler Fahrradhelm reicht dort nicht. Belüftungsöffnungen mit Insektennetz und ein abnehmbares Innenpolster erhöhen den Alltagsnutzen deutlich.
Wann ein Helm ersetzt gehört
Nach jedem Sturz auf den Helm, auch ohne sichtbaren Schaden: die Hartschaumstruktur arbeitet einmal. Ohne Sturz gilt ein Richtwert von etwa fünf Jahren, da UV-Licht und Schweiß das Material altern lassen.